Details
ISBN/EAN: 978-3-85256-865-2
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Originaltitel:
Marcia su Roma e dintorni
Marcia su Roma e dintorni
Übersetzer:
Claus Gatterer
Claus Gatterer
Auflage:
2. Auflage 2022
2. Auflage 2022
Erschienen am:
20.09.2022
20.09.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
272 S.
272 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 21.6 x 14.5 cm
2.7 x 21.6 x 14.5 cm
Weitere Details
arrow_forward_ios
25,00 €
inkl. MwSt.
Sofort Lieferbar
Vorrätige Exemplare
1 Stück
1 Stück
Beschreibung
Lussus brillante Darstellung des frühen italienischen Faschismus ist ein hochaktuelles Lehrstück für jede Demokratie. 2022 jährt sich Mussolinis Marsch auf Rom zum 100. Mal. Er verlief als Farce und sollte dennoch eine verhängnisvolle Auswirkung auf die italienische und europäische Geschichte haben. Emilio Lussu, der seinen literarischen Bericht bereits zehn Jahre danach, 1932, im Pariser Exil schrieb, erlebte diese Schmierenkomödie der Macht als Oppositionspolitiker auf Sardinien. Er zeigt, wie eine improvisierte Aktion durch das Versagen der demokratischen Institutionen, durch Opportunismus und das Stillhalten des Königs Vittorio Emanuele III. schließlich Mussolinis Griff nach der absoluten Macht begünstigte. Die Tragikomödie mutierte endgültig zur Katastrophe. Lussus satirischer Witz und seine Kompetenz als Augenzeuge machen sein Buch in höchstem Maß authentisch und - bei aller Ernsthaftigkeit des Themas - zu einer äußerst unterhaltsamen Lektüre. Neu mit ausführlicher Biografie und zahlr. Abbildungen Mit einem Nachwort von Claus Gatterer Eine eindringliche Warnung vor Terror, Dummheit und Despotie.
Über Emilio Lussu
Emilio Lussu, geboren 1890 auf Sardinien, 1915-18 hochdekorierter Offizier, 1919 Mitbegründer der Sardischen Aktionspartei, 1921-25 Parlamentsabgeordneter. 1927 Verbannung nach Lipari, 1929 spektakuläre Flucht nach Frankreich. Mitbegründer der antifaschistischen Bewegung Giustizia e Liberta, führender Politiker der Resistenza. 1945-48 Minister, bis 1968 Senator. 1975 in Rom gestorben. Bei Folio erschien: Ein Jahr auf der Hochebene (2017).