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Unser Tipp für Sie

Louise K. Böhm schafft mit ihrem Debütroman „Kaskaden“ eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zusammen mit der Protagonistin Jojo werden wir in den Uni-Alltag einer Mittzwanzigerin geworfen und springen mit ihr über die großen und kleinen Hürden des Lebens. Da wäre zum Beispiel ihr Tutor Jakob, der sie mit seiner charmanten und unkomplizierten Art langsam, aber sicher um den Finger wickelt. Auch die zunehmenden monetären Nöte lassen Jojo keine Ruhe und allmählich wird sie von diesen profanen Sorgen übermannt. Doch über alldem schwebt noch ihr persönliches Damoklesschwert der Vergangenheit: ihre Kindheitsfreundin Yara und das Trauma, was sie verbindet. Nach dem Abitur verschwindet Yara plötzlich spurlos und lässt die gemeinsamen Umzugspläne wie Seifenblasen zerplatzen... Zu Beginn der Erzählung erhält sie von Yaras Mutter eine DVD, deren Inhalt ihr jedoch nicht enthüllt wird. Jojo ringt lange mit sich, schreibt über Wochen lediglich eine Liste mit möglichen Szenarien, bevor sie sich endlich traut, die verheißungsvolle DVD ins Laufwerk zu schieben. 

Beschreibung

"Kaskaden" erzählt vom Erwachsenwerden in den 2010er-Jahren, von Freundschaft, die brechen und heilen kann und von Liebe in allen Dimensionen 'Diese Autorin aus Hamburg ist anders als andere - da kommt was auf uns zu.' Hamburger Abendblatt Wenn Jojo ihre Herkunft einfach ausradieren könnte, würde sie es tun. Zwar hat sie das Vorstadtgrau weit hinter sich gelassen, doch an der Uni hat sie trotzdem ständig Angst, jemand könnte herausfinden, dass sie nicht hierhergehört. Einzig die Arbeit im Labor gibt ihr Halt. Als Jakob in ihr Leben tritt, findet Jojo zu einer neuen Leichtigkeit. Doch dann erhält sie ein Lebenszeichen ihrer ehemals besten Freundin, und plötzlich ist alles wieder da: die Jahre mit Yara, mit der sie mehr Zeit verbrachte als mit ihren eigenen Eltern. Die auf jeden Spruch eine Erwiderung parat hatte. Und die von einem Tag auf den anderen verschwand, obwohl sie doch gemeinsam ausbrechen wollten aus der Vorstadt.Voller Klugheit und doch federleicht erzählt Louise K. Böhm die Geschichte einer tiefen Freundschaft. Ein elektrisierender Roman über Herkunft und Zugehörigkeit - mit zwei Heldinnen, die man nicht wieder vergisst. 'Kein simples Coming-of-Age. Kaskaden ist ein Buch über Schuld und Vergessen. (.) Und weil Böhm [ihre Figur] Jojo weder entschuldigt noch verurteilt, sondern sie im Schwebezustand zwischen Schuld und Selbstschutz belässt, gewinnt der Roman seine größte literarische Spannung (.) Sie erzählt mit einer Stimme, die so direkt, so ungeschönt und so präzise rhythmisiert ist, dass man sich fragt, warum nicht mehr Gegenwartsliteratur so klingt.' SWR Kultur'Was dieses Buch so besonders macht, sind die gesellschaftlichen Themen, die es anspricht: Klassizismus, Bafög-Struggle und psychische Belastungen. Böhm verleiht dem Roman eine große Authentizität und trifft den Sprachgebrauch einer ganzen Generation. Wer den atmosphärischen Schreibstil von Caroline Wahl mag, wird wahrscheinlich an Kaskaden Gefallen finden.' m94.5 Uniradio Bayern - Fettgedruckt (Literaturmagazin)'Kaskaden hat mich gut unterhalten. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind besonders spannend, denn die romantische Liebe ist für Jojo nicht die Lösung für all ihre Probleme, sondern eben nur eine wichtige unter vielen wichtigen Beziehungen ist. Das habe ich als sehr bestärkend und auch dem Zeitgeist entsprechend gelesen.' Deutschlandfunk Kultur'Ein Buch über Freundinnenschaft als Lebenslinie: Kaskaden erzählt messerscharf und zärtlich davon, wie tief dieses Band gehen kann.' Eva Pramschüfer'Dieses Buch zeigt so deutlich, wie Freundschaft die tiefste Form von Liebe sein kann: leise, kompliziert und prägend fürs ganze Leben.' Maria Popov

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