Lucy Fricke: Das Fest

Auch wenn in diesem Jahr so viele Menschen 60 Jahre alt werden (der geburtenstärkste Jahrgang in der Geschichte der Deutschlands) wird Jakob, der Protagonist in Frickes neuem Roman erst fünfzig. Und er möchte nicht feiern, hadert mit seinem Alter, mit seinem Job … wer kennt das Gefühl nicht. Und dann beginnt ein wundersamer Tag: Jakob trifft scheinbar zufällig in dieser seiner Stadt alte Bekannte, die ihm über den Weg laufen, Gespräche, die nicht nur beim „so schön, schön war die Zeit“ stehen bleiben. Er sucht alte Plätze auf, erinnert sich, revidiert die ein oder andere Einschätzung seines bisherigen Lebens. Wie dieser 50ste Geburtstag endet, wird natürlich nicht verraten, macht aber Lust, Freunde auch mal wieder zu überraschen. Und als lesende hat man am Ende des Buches das Gefühl, dass Melancholie und Humor ausgesprochen gut zusammenpassen. 


 


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