Almuth und der Hühnersommer

Meine Großeltern und mein Vater sind schuld. Erstere haben meine Mutter auf den Namen Ingeborg getauft, letzterer fand, ich sollte diesen Namen ebenfalls tragen. Und jetzt heiße ich schon lange so wie das Lieblingshuhn von Almuth aus dem Kinderbuch „Almuth und der Hühnersommer“.

Es gibt Schlimmeres: Ingeborg ist ein nettes Huhn, das dem kleinen Mädchen über die Eingewöhnungsschwierigkeiten im neuen Dorf hinweghilft. Das Huhn lebt mit mehreren Artgenossinnen beim „Öhi“, der Almuth auch gleich den Spitznamen Heidi verpasst. Neben der Geflügelschar gibt es Jonathan, Almuths kleinen Bruder, dessentwegen die Familie aus Berlin weggezogen ist. Er hat schwere Atemschwierigkeiten, muss oft sehr schnell ins Krankenhaus, Almuth macht sich große Sorgen um ihn und hofft, dass die gute Luft im Dorf heilende Wirkung auf ihn hat. Und dann sind da noch die neuen Freunde: Joy (mit vielen, nervigen kleinen Geschwistern) und Said mit einer stets besorgten Mutter. Krügel schreibt mit einer Leichtigkeit, die viel Spaß macht, Sorgen vergessen lässt, ohne oberflächlich zu werden. Ein tolles Buch für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren.

 


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