Martin Griffin: Zwei Fremde
Sie kennen vielleicht folgende Situation: Sie arbeiten bis zur letzten Minute, packen rasch Ihre Koffer/ Ihre Tasche stürmen in den Zug/ das Flugzeug / auf’s Fahrrad und sausen im selben Tempo in den Urlaub. Nur der Kopf macht nicht mit: er rödelt weiter vor sich hin… Entspannung sieht anders aus. Da braucht man einen schnellen, leicht geschriebenen Roman, der sich in eben diesem Kopf breitmacht und Aufmerksamkeit fordert: Und das ist bei den Zwei Fremden der Fall! Schottland im Februar mit aufkommendem Schneesturm (sehr abkühlend bei Hitzewellen) . Der letzte Arbeitstag der Protagonistin, bevor sie nach Chile reisen möchte. Wenige Gäste und zwei Fremde. die nacheinander eintreffen und beide behaupten, sie seien Polizisten und auf der Suche nach einem entflohenen Mörder aus dem nahegelegenen Gefängnis. Glaubt man dem erstbesten? Hat der zweite Polizist die besseren Argumente? Nur einer kann der richtige sein- ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können, fieberte mit, litt ob der Möglichkeit, dass die Angestellte ihren Flug verpassen könnte, fiel mehrfach auf die aufgestellten Fallen herein… ich hatte leider an dem Wochenende als ich ihn las keinen Urlaub - aber der Thriller hat mich perfekt von jedweder Hausarbeit ferngehalten - mein Mann hat sich derer erbarmt.