Dana Stabenow: In der Kälte Alaskas - der erste Fall für Kate Shugak

Viel mehr als ein Regionalkrimi, was nicht nur an der Größe Alaskas liegt. Ein Ranger verschwindet, der ihn suchende FBI-Mitarbeiter ebenfalls zwei Wochen später. Niemand kennt sich so richtig gut aus in dem riesigen Nationalpark- außer einer jungen, indigenen Frau, die für die Staatsanwaltschaft gearbeitet hat und jetzt aber völlig zurückgezogen in einer Blockhütte lebt – nur begleitet von ihrer Hündin – einem Wolfsmischling.
Viel Landschaft, viel Schnee, schräge Einzelgänger, blindes Vertrauen aufeinander aber auch familiäres Misstrauen zeichnen diesen Krimi aus. Ein eigenes Erzähltempo, das an die Landschaft angepasst zu sein scheint, verhindert das „Verschlingen“, das sich manchmal bei Krimis einstellt.Dieser Roman ist der erste auf Deutsch erschienene mit Kate Shugak besticht durch völliges Fehlen jedweder Form von Ethnokitsch. Der Kampa Verlag hat es wie bei den Romanen von Luise Penny geschafft, eine Serie zu erschaffen, bei der man sich auf jede neue Folge freut. 


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