Antonio Hill: Der Sommer der toten Puppen

Bei manchen Büchern ist es schade, dass sie nicht viel dicker sind: „Der Sommer der toten Puppen“ ist so eines: ein Krimi, der spannend ist, psychologisch interessant und ausgefeilt, das Buch bringt Barcelona und das Leben dort so nahe, dass man den feuchten, heißen, schweißtreibenden Sommer zu spüren glaubt – einfach klasse! Hauptperson ist der Argentinier Hector Salgado, den es zur spanischen Kriminalpolizei verschlagen hat. Er soll im Fall eines Selbstmordes eines Jugendlichen aus „guter Familie“ rücksichtsvoll ermitteln … Endlich mal wieder ein Krimi, der nicht in erster Linie brutal ist, sondern von den Beziehungen der handelnden Personen geprägt ist.


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